Di, 18. September 2018

Steirer alarmiert

14.03.2018 08:03

Tierseuchen im Anmarsch

Nur noch 70 Kilometer ist die Afrikanische Schweinepest von der österreichischen Grenze entfernt. „Aus Richtung Tschechien rückt die Seuche immer näher“, ist auch der steirische Landesveterinär Peter Wagner in höchster Alarmbereitschaft. Verbreitet wird die Krankheit – wie bereits berichtet – in erster Linie durch Wildschweine. Würde man nur ein einziges infiziertes Tier bei uns nachweisen, hätte das auf Bauern und Behörden schwerwiegende Auswirkungen: „Ein Ausfuhrverbot wäre dann unumgänglich, was für unsere stark exportorientierten Schweinefleisch-Produzenten natürlich ein Wahnsinn wäre“, betont der Experte des Landes. Da es gegen den Virus bis dato keine Impfung gibt, sei die Früherkennung bei der Bekämpfung der Seuche das Allerwichtigste. Die Behörden tun, was sie können: Steiermarkweit sind in den letzten Monaten bereits mehr als 700 Verantwortungsträger – vom Landwirt bis zum Jäger – auf das Thema sensibilisiert worden, in jedem Bezirk stand man schon Rede und Antwort.Vogelgrippe wieder aufgetauchtSorgenfalten – wenn auch weit weniger – bereiten auch die zuletzt wieder in Europa aufgetauchten Fälle von Vogelgrippe. „Dass es zu vereinzelten Ausbrüchen kommt, ist nichts Ungewöhnliches. Dennoch beobachten wir die Situation genau“, sagt Peter Wagner. „Die ganz große Gefahr dürfte allerdings schon gebannt sein, die meisten Fälle hatten wir im Vorjahr in den Monaten Jänner und Februar.“ Barbara Winkler„Wir sind in großer Sorge“, betont der steirische Veterinärdirektor Peter Wagner. Sowohl was die Vogelgrippe angeht, als auch die Afrikanische Schweinepest. Würde letztere Tierseuche Österreich erreichen, hätte das für die heimischen Schweinebauern fatale Folgen: Kein Stück Fleisch dürfte mehr exportiert werden.

Nur noch 70 Kilometer ist die Afrikanische Schweinepest von der österreichischen Grenze entfernt. „Aus Richtung Tschechien rückt die Seuche immer näher“, ist auch der steirische Landesveterinär Peter Wagner in höchster Alarmbereitschaft. Verbreitet wird die Krankheit – wie bereits berichtet – in erster Linie durch Wildschweine. Würde man nur ein einziges infiziertes Tier bei uns nachweisen, hätte das auf Bauern und Behörden schwerwiegende Auswirkungen: „Ein Ausfuhrverbot wäre dann unumgänglich, was für unsere stark exportorientierten Schweinefleisch-Produzenten natürlich ein Wahnsinn wäre“, betont der Experte des Landes.

Da es gegen den Virus bis dato keine Impfung gibt, sei die Früherkennung bei der Bekämpfung der Seuche das Allerwichtigste. Die Behörden tun, was sie können: Steiermarkweit sind in den letzten Monaten bereits mehr als 700 Verantwortungsträger – vom Landwirt bis zum Jäger – auf das Thema sensibilisiert worden, in jedem Bezirk stand man schon Rede und Antwort.

Sorgenfalten – wenn auch weit weniger – bereiten auch die zuletzt wieder in Europa aufgetauchten Fälle von Vogelgrippe. „Dass es zu vereinzelten Ausbrüchen kommt, ist nichts Ungewöhnliches. Dennoch beobachten wir die Situation genau“, sagt Peter Wagner. „Die ganz große Gefahr dürfte allerdings schon gebannt sein, die meisten Fälle hatten wir im Vorjahr in den Monaten Jänner und Februar.“

Barbara Winkler
Barbara Winkler

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