Acht Fahrer (darunter der Cup-Vierte 2008 Adam Homolka, Jürgen Pauritsch, Wolfgang Geisler, Florian Moser, Sigi Bauer) und drei Betreuer waren beim "GP Bradio" in der Westslowakei dabei. In der Nacht nach der ersten Etappe schlugen die Täter zu: "Wir waren in einem Internat in der Stadt Mijava untergebracht. Als wir am morgen zum Materialbus kamen, war der Transporter aufgebrochen - und alles weg!", so der entsetzte Grazer Teammanager Christoph Resl.
Keine Spur von den Tätern
Die Diebe machten reiche Beute: zehn zum Teil maßgefertigte Rennräder, drei Vollkarbon-Laufradgarnituren, Ausrüstungsgegenstände. 45.000 Euro hatten sich in Luft ausgelöst! "Die Kriminalpolizei hat zwei Stunden Spuren ermittelt, auch die Grenzstationen sofort informiert und ein Straßenüberwachungsvideo angeschaut. Alles vergebens, kein Anhaltspunkt wurde gefunden, von den Tätern, eine organisierte Bande sagt die Polizei, fehlt jede Spur."
Keine Versicherung
Doppelt bitter: Der Schaden ist durch keine Versicherung gedeckt. Resl: "Natürlich ist man hinterher gescheiter. Aber eine Jahres-Prämie in Höhe von rund 10.000 Euro zur Abdeckung von solchen Schadensfällen kann sich in Österreich kein Radstall leisten." Wie's weitergeht? Resl wird jedenfalls die heurige Saison noch nicht völlig abschreiben. Am Mittwoch ist Welser Kriterium, am Wochenende das Cuprennen in Vorarlberg. "Ich hab selbst noch zwei alte Rennräder im Keller, auch unsere Fahrer werden auf Ersatz zurückgreifen."
von Sigi Endthaler, "Steirerkrone"
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.