So, 24. Juni 2018

Panne bei Gleisdorf

19.05.2009 15:49

Hochspannungskabel auf Kleinbus gekracht

Drei mehrere Tonnen schwere Hochspannungskabel sind am Dienstag im Zuge von Montagearbeiten für die 380kV-Leitung bei Gleisdorf in die Tiefe gekracht und auf einen Kleinbus, der gerade auf einer Brücke die Südautobahn (A2) überquerte, gefallen. Der Lenker, der sich allein im Fahrzeug befand, wurde nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Die B65 sowie zwischenzeitlich auch die A2 mussten gesperrt werden.

Wie der Verbund als Errichter der 380kV-Leitung erklärte, war zur Mittagszeit ein an einem Masten befestigter Traggurt gerissen, der eine Laufrolle hielt, die das Seilbündel führte. Die tonnenschwere Last fiel hinunter und krachte gegen die Windschutzscheibe des gerade darunter fahrenden Kleinbus-Lenkers.

Fahrer legte Vollbremsung hin
Offenbar hatte der Gleisdorfer Helmut K. (rechts im Bild) großes Glück gehabt: Als er die herabfallenden Kabel sah, legte er - wie er der Polizei schilderte - eine Vollbremsung hin und warf sich auf die Beifahrerseite, um nicht getroffen zu werden. Die Ursache für den Riss werde laut Verbund noch geprüft, doch menschliches Versagen sei auszuschließen. Es dürfte sich um einen Materialfehler gehandelt haben, vermutet man beim Verbund.

Die Asfinag musste am Nachmittag die A2 zwischen Gleisdorf Süd und Sinabelkirchen dreimal für etwa zehn Minuten sperren, um das Kabel gefahrlos wegzuräumen.

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