In Zahlen gefasst schaut das so aus: An den Messstationen in der Belastungs-Hochburg Graz wurden die Grenzwerte nur halb so oft überschritten, am Standort Don Bosco etwa "nur" an 32 Tagen. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 musste hier 62-mal Alarm gegeben werden.
In der Südsteiermark (Leibnitz) verzeichnete man durchschnittlich 30 statt 54 Feinstaubtage, im obersteirischen Donawitz gab es gar nur 14 (statt 33) Überschreitungen des Limits.
Feinstaub wurde "verblasen"
Hauptverantwortlich für die Trendwende war aber nicht die Temporeduktion auf den Autobahnen, sondern das Wetter: An manchen Tagen wurde der Feinstaub regelrecht "verblasen". Zudem wurde im Rahmen des Winterdienstes auf Splitt-Streuung weitgehend verzichtet.
SPÖ-Umweltlandesrat Manfred Wegscheider frohlockt: "Seit 2006 haben wir einen zehnprozentigen Rückgang bei den Staub-Emissionen geschafft!" (Das Interview mit dem Umweltlandesrat findest du in der Infobox!)
von Gerald Schwaiger und Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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