Eine Tierschutzorganisation hatte die Polizei auf den Transporter hingewiesen. Bei der Kontrolle am Dienstagnachmittag im Gemeindegebiet von Nitscha stellte der Amtstierarzt "gravierende Tierschutzmängel" fest: Die 26 Schlachtrinder waren in vier nur unzureichend getrennten Abteilen auf zwei Ebenen zusammengepfercht.
Zu niedrige Raumhöhe
Aufgrund der niedrigen Raumhöhe konnten die größeren Tiere nicht stehen, der Rücken von zwei Rindern reichte bis zur Decke. Ein weiteres Vieh, dessen linkes Hinterbein unter einer Trennwand eingeklemmt war, konnte nach seiner Befreiung nicht selbst aufstehen.
Vom Tierarzt versorgt - dann geschlachtet
Das Fahrzeug sei zudem gar nicht als Lebendtiertransport gekennzeichnet gewesen, so die Exekutive. Es wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung eingehoben. Nach der Erstversorgung durch den Tierarzt wurden die Rinder zum Schlachthof gebracht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.