"Es kam mir schon komisch vor, als einer an der Türe Sturm geläutet hat", erzählt der 24-jährige Sommelier, der eigentlich in Wien lebt, aber auf Heimat-Urlaub war. Weil Martin K. und seine Freundin (19) den Unbekannten für einen Zeugen Jehovas oder einen Vertreter hielten, machten sie gar nicht erst auf. "Dann hörte ich schon ein Tscheppern" - einer der insgesamt drei Männer war durch ein Fenster in den Heizraum eingebrochen. Der Oststeirer zögerte keine Sekunde; er rief die Polizei und rannte in den Keller, um die Heiztür - "sie klemmt" - von außen zuzuhalten. Als die Einbrecher auf die "Gegenwehr" stießen, ergriffen sie die Flucht.
Drei Täter schnell gefasst
Dank der schnellen Reaktion des 24-Jährigen und seiner Beschreibung des Fluchtwagens war für die Polen nach nur 30 Minuten Endstation. Sie wurden in einem Obstgarten in Deutsch Haseldorf gefasst.
von Eva Molitschnig und Christian Schulter, "Steirerkrone"
Foto (c) Christian Schulter
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