Die Stadt hat zwei gewaltige Probleme: Die Beamten-Pensionen, mit derzeit 93 Millionen Euro pro Jahr (die Pensionsvorsorge wurde vor Jahren verabsäumt), und galoppierende laufende Kosten. Die Stadt gibt pro Stunde (!) 4.300 Euro mehr aus, als sie hat - umgelegt auf einen Haushalt bedeutet das, dass eine Familie für Kleidung, Essen usw. Kredite aufnehmen muss.
ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl und seine grüne Vize Lisa Rücker legten nun die Budget-Eckpunkte für 2009 vor:
Nagl drängt auf Gerechtigkteit: Der Bund zahlt beim Finanzausgleich ein "Kopfgeld" für jeden Bürger. Salzburger oder Linzer sind mehr wert als Grazer - Graz verliert bis zu 33 Millionen Euro jährlich. Nagl: "Gibt es hier keine Gerechtigkeit, werde ich die nächsten Finanzausgleichs-Verhandlungen blockieren!"
von Gerald Richter, "Steirerkrone"
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