Laster überschlagen

Fahrer eineinhalb Stunden eingeklemmt

Steiermark
02.07.2008 14:41
Nachdem er in Radmer im Bezirk Leoben bei einem 70-Meter-Absturz im Führerhaus seines Lastwagens eingeklemmt worden war, musste ein verletzter Obersteirer fast zwei Stunden lang auf Hilfe warten. "Mein Handy wurde herausgeschleudert, ich habe es ständig läuten gehört!", berichtete der 34-Jährige später der Polizei.

Der Obersteirer hatte mit dem Lkw 85 Kubikmeter Hackschnitzel transportiert, die im Bereich der "Bösen Mauer" produziert worden waren. Im Paargraben geriet er rechts aufs unbefestigte Bankett des Forstweges und stürzte 70 Meter tief ab, wobei sich der Laster mehrmals überschlug. Schließlich blieb der schwer beschädigte Lkw mit den Rädern nach oben liegen, der Lenker war hilflos im Führerhaus gefangen. 

Kollege suchte nach dem Unfallopfer
Es dauerte etwa zwei Stunden, bis das Unglück entdeckt wurde - für den 34-Jährigen eine halbe Ewigkeit. Ein Kollege, der sich Sorgen machte, suchte nach ihm - und alarmierte dann sofort das Rote Kreuz.

Der Obersteirer wurde in Landeskrankenhaus Eisenerz gebracht und danach ins Leobner Spital überstellt. Dort stellte sich heraus, dass er mit Prellungen und Hautabschürfungen davongekommen war!

von Peter Riedler, "Steirerkrone"

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