Laut Polizei sind diese Arbeiter "Trittbrettfahrer des organisierten Baubetruges". Noch weit mehr Verdächtige (bis jetzt knapp 300) stehen im Visier der Ermittler. Sie sollen sich immer wieder zu Unrecht Geld aus dem Insolvenzfond geholt haben - nach dem Konkurs der Scheinfirmen. Bis zu 730.000 Euro Schaden wird - bis jetzt - befürchtet.
14 Grazer Firmen "aufgeflogen"
Schon 2006 hatten sich Vertreter aus Justiz, Innenministerium, Finanz, Arbeiterkammer und Gebietskrankenkassen zu einem Team formiert, um Scheinfirmen - vor allem Subunternehmen im Baugewerbe - zu bekämpfen. Im Bereich Graz waren 14 Firmen ins Visier der Kriminalisten geraten und 24 Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. 15 mutmaßliche Drahtzieher waren 2007 schließlich verhaftet worden.
In Wien waren 50 Unternehmen unter die Lupe genommen worden, nach acht Hausdurchsuchungen befinden sich drei Verdächtige in Haft. Nach weiteren sechs Personen wird weltweit gefahndet.
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