Schwere Unfälle

Schwerverletzte bei Unfällen im Pfingstverkehr

Steiermark
13.05.2008 18:57
Wieder ist es am Pfingstwochenende in der Steiermark zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Eine "Horrorbilanz" wie vergangenes Jahr (siehe Storyende) blieb aber aus. Im Bezirk Graz-Umgebung krachte es am Sonntagabend: Ein Tiroler (laut Polizei ein deutscher Biochemiker, der in Tirol arbeitet) wurde mit seinem Auto (siehe Foto) auf der Pyhrnautobahn gegen die Leitschiene geschleudert.

Warum der Mann bei Deutschfeistritz die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat, ist unklar. Er wurde schwer verletzt, zwei nachkommende Lenker hatten Glück - sie konnten gerade noch ausweichen, als das Auto des Tirolers wieder von der Leitschiene zurückgeschleudert wurde. Am Montag ging es dem Unglückslenker bereits - den Umständen entsprechend - gut. Er hat einen Schlüsselbeinbruch und mehrere Prellungen, "spaziert aber schon wieder herum", so ein Polizist.

In Rinegg von der Straße geruscht
Thomas B. aus Niederwölz war mit seinem Wagen im Gemeindegebiet von Rinegg im Bezirk Murau unterwegs, als er plötzlich auf das Straßenbankett geriet und von der Fahrbahn abkam. Er rutschte von der Straße und blieb zwischen Leitschiene und Böschung hängen. Der 30-Jährige wurde im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit einer Bergeschere befreit werden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Judenburg gebracht.

Auch nach einem Unfall bei Wald am Schoberpass wurde ein Opfer mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen.

Zahlreiche Motorradfahrer in Unfälle verwickelt
In Gußwerk konnte ein Steirer mit seinem Zweirad nicht mehr bremsen und prallte gegen zwei Pkw, die vor ihm zusammengestoßen waren - vier Verletzte.

In Landl kam ein Ungar mit seiner Maschine in einer Kurve zu Sturz, er und sein mitgefahrener Sohn wurden schwer verletzt.

Ebenfalls in einer Kurve stürzte bei Trofaiach ein Steirer mit dem Motorrad und prallte gegen einen Pkw. Drei Beteiligte wurden dabei teils schwer verletzt.

In Lannach übersah ein Mopedlenker ein geparktes Auto. Er und sein Mitfahrer erlitten schwere Kopfverletzungen.

Pfingsten - heuer keine "Horrorbilanz"
11 Tote und 122 Verletzte! Mit dieser "Horrorbilanz" endete im Vorjahr in der Steiermark das Pfingstwochenende, und das schöne Ausflugswetter ließ auch für heuer Ähnliches befürchten. Es gab auch diesmal viel zerbeultes Blech und zahlreiche Verletzte. Todesopfer waren aber zum Glück keine zu beklagen.

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