Fr, 20. Juli 2018

Positive Gespräche

18.01.2018 13:26

Privatklinik Hansa vor Rettung

Die Erleichterung ist spürbar! Wie berichtet, steht die Privatklinik Hansa in Graz vor gröbsten Problemen, da die privaten Versicherungen den mit 31. Jänner auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollen. Für die Patienten hieße das: Viele Leistungen müssten sie erst wieder selbst bezahlen. Jetzt sollte aber alles gut ausgehen

120 Arbeitsplätze stehen in der traditionsreichen Klinik am Spiel, zahlreiche Patienten (ca. 4000 werden pro Jahr behandelt) haben ihre vereinbarten OP-Termine bereits abgesagt. "Natürlich ist uns durch die bisherigen Absagen ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, aber wir schauen in die Zukunft und wollen unsere medizinischen Leistungen allen Privatversicherten wieder anbieten", sagte Primar Dr. Karl-Philipp Mrak-Caamaño gestern Vormittag.
Zu dem Zeitpunkt wurde er von Hansa-Geschäftsführer Peter Jaros bereits darüber informiert, dass die jüngsten Verhandlungen mit dem Privatversicherungsverband am Vorabend "weißen Rauch" vermuten lassen.
"Nach positiven Gesprächen gehen wir davon aus, dass wir sehr bald wieder in eine geordnete Geschäftsbeziehung mit den Versicherungen treten können", sagt Jaros, der auch keine Bedenken hat, dass der 1. Februar bald da ist. "Natürlich, das ist eine herausfordernde Zeitschiene, aber wir sind auf einem guten und kooperativen Weg." Warum die Versicherungen gerade Hansa von der Liste streichen wollten, darüber kann nur spekuliert werden, denn eine offizielle Auskunft gab es nicht. Fix ist aber, dass sie als eine von nur noch wenigen Privatkliniken zu 100 Prozent in privaten Händen ist. Viele andere gehören schon zu gewichtigen Teilen den Versicherungen selbst. . .

Alexander Petritsch, Kronen Zeitung

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