29.12.2017 16:45 |

Dichtes Netzwerk

Immer mehr "frühe Hilfen" für steirische Eltern

Alle Augen sind in zwei Tagen auf das steirische Neujahrsbaby gerichtet. Laut Statistik ist es eher ein Bub, der am wahrscheinlichsten in Graz auf die Welt kommt. Da nicht alle Babys eine einfache erste Lebenszeit haben und junge Familien oftmals überfordert sind, gibt es in der Steiermark immer mehr "frühe Hilfen".

Die Eltern sind jung und selbst noch fast Kinder; das Geld reicht hinten und vorne nicht; die Familie ist zugewandert und kennt sich bei den Behördenwegen nicht aus; die Mutter muss ihr Baby alleine aufziehen; psychische und gesundheitliche Probleme; Überforderung: Das sind Beispiele, wo "frühe Hilfen" notwendig sind.

Eltern werden teils von der Schwangerschaft weg über mehrere Jahre begleitet. In Vorarlberg gibt es dieses Hilfsnetzwerk bereits flächendeckend, in der Steiermark verbreitet es sich immer stärker. 2014 begann die Gebietskrankenkasse, Fachkräfte, Behörden und Institutionen zu koordinieren und Familien bei Bedarf geschulte Lotsen zur Seite zu stellen. Nach den Bezirken Leoben, Bruck-Mürzzuschlag, Hartberg-Fürstenfeld und Südoststeiermark gibt es das Angebot jetzt auch in Leibnitz. "Belastende Ausnahmesituationen können jede Familie treffen", erklärt Martin Ofner, leitender Sozialarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz. Auch in Voitsberg gibt es ein ähnliches "Frühes-Hilfe-Netzwerk".

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