09.12.2017 11:55 |

Wir wollen helfen

Der Vater starb vor Weihnachten

Manche Schicksale sind einfach beinhart. Der Vater von sechs Kindern, erst 45 Jahre alt, Ernährer der Familie, ging abends schlafen. Und wachte nicht mehr auf. Da gibt es keinen  Trost. Aber die Sorgen können wir mindern - im Rahmen unserer Aktion "Leser schenken Weihnachtsfreude".

Schicksale sind einfach beinhart. Der Vater von sechs Kindern, erst 45 Jahre alt, Ernährer der Familie, ging abends schlafen. Und  wachte nicht mehr auf. Da gibt es keinen  Trost. Aber die Sorgen können wir mindern.

Sie waren glücklich. Eine große Familie, sechs Kinder, das kleinste erst drei Jahre alt, das älteste 22. Ein Enkerl gibt es auch schon, sieben Monate alt. Zu neunt lebte die Familie im Haus, das, viele Steirer kennen das, über einen Kredit gekauft worden war. Baufällig ist das Gebäude auch, sanierungsbedürftig. Aber sie hatten es sich ausgerechnet, es ging sich alles aus, irgendwie. Niemand brauchte hier Luxus, das Familienglück hat ausgereicht, das kleine Häuschen, Hund und Katze. Der Vater hat fleißig gearbeitet. Nichts war ihm wichtiger, sagen Freunde über ihn, als seine Familie. 45 Jahre alt war er, vermeintlich gesund. Eines Abends ging er schlafen. Und wachte nicht mehr auf. Herzinfarkt.
Die Familie ist in Schockstarre. Das Wort Weihnachten wird nie wieder mit einem fröhlichen Klang daher kommen, immer werden es die Kinder mit dem Tod des Vaters verbinden. Die Kinder, die zu Halbwaisen geworden sind.
Freunde des Vaters haben bei uns für die steirische Familie um Hilfe gebeten. Die nicht einmal die leiseste Ahnung hat, wie es weitergehen soll. Die Kreditraten, wie sollen die beglichen werden? Das tägliche Leben, wie soll es finanziert werden? Schulausflüge, Zahnspangen, Benzin - es ist eine Lawine, die da jetzt über die Familie hereinbricht und sie zu ersticken droht. Die Gemeinde hilft, wo es geht, Nachbarn unterstützen, der Elternverein. Aber die großen Brocken sind völlig ungeklärt.
Das letzte, woran die Kinder jetzt denken, ist, was das Christkind bringen soll, sie wünschen sich nur den Papa zurück. Aber sie sind noch so klein.  Ein paar Geschenke wollen wir auf jeden Fall bringen! Und die Sorgen lindern…

Wenn Sie helfen möchten:
Unser Spendenkonto bei der Steiermärkischen: AT 072081502500718404 KW: Weihnachtsaktion

Christa Blümel und Claudia Fulterer, Kronen Zeitung

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