Sa, 15. Dezember 2018

Kultour

29.11.2017 16:34

Ein magischer Ort, der verzaubert

Mit ihrem Stück "Attrape-Moi" also "Fang mich" eröffneten Dienstagabend die kanadische Künstler Flip FabriQue das diesjährige Winterfest. Dass das Spielchen in der Volksgarten-Manege allerdings herzlich wenig an jenes aus unserer Kindheit erinnert, kann man sich denken. Vielmehr beeindrucken die sechs Artisten mit Circuskunst der Extraklasse, und jagen sich nicht nur am Boden und über Barren hinterher, sondern wirbeln durch die Lüfte und vollführen einen akrobatischen Hochseilakt, der garantiert reichlich Publikum anlockt.

Um Besucherzahlen muss sich das Festival für zeitgenössische Circuskunst aber ohnehin nicht sorgen, schließlich werden bis inklusive 7. Jänner noch genügend Programmpunkte für ein volles Haus oder besser gesagt Zelt sorgen. Neben den Kanadiern und der Schweizer Compagnia Baccalà, kann man sich auf ein Wiedersehen mit der französischen Truppe Cie XY freuen, außerdem wird der Belgier Claudio Stellato seinen Men in Black körperliche Grenzen aufzeigen. Aber was macht neben den internationalen Stars sonst noch den Erfolg aus?

"Das Geheimnis liegt sicher auch daran, dass wir für einen kurzen Zeitraum eine Spielstätte schaffen, die mit Kunst auf höchsten Niveau verzaubert", betonte Geschäftsführerin Susanne Tiefenbacher, die mit 25.000 Besuchern rechnet. In diesem außergewöhnlichen Rahmen trat auch schon Schauspielgröße Karl Merkatz auf. "Ich hab hier aus Henry Millers ,Das Lächeln am Fuße der Leiter’ gelesen. Es ist bewundernswert, dass Gründervater Georg Daxner, trotz Zweifler, an dieser Veranstaltung festgehalten, und sie so zu einem Fixpunkt im Salzburger Kulturkalender gemacht hat!"

Zu den Unterstützern der ersten Stunde zählt auch die Brauer-Familie Sigl. "Jedes Stück ist charmant, witzig und einzigartig, und beschert der Mozartstadt zur Weihnachtszeit einen ganz besonderen Zauber", so Seppi Sigl. Für Regisseur Hubert Lepka liegt der Charme des Festivals in der Kombination von unfassbarer Akrobatik und dem archaischen Charakter der Zeltstadt. Und für Harry Preuner ist es die perfekte Alternative zu sonst so hektischen Advent-Zeit: "Hier hat man die Möglichkeit in eine ganz andere Welt einzutauchen."

Tina Laske, Kronen Zeitung

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