Di, 11. Dezember 2018

Politik

13.11.2017 17:28

Politik sichert Marionetten-Theater!

Der "Krone"-Bericht über die finanziellen Probleme des weltbekannten Salzburger Marionetten-Theaters löste Reaktionen der Politik aus: Der amtsführende Bürgermeister Harald Preuner sicherte eine Subvention von 50.000 € zu und er wird dafür sorgen, dass diese Institution auf finanziell gute Fundamente gestellt wird.

Ein "Krone"-Gespräch mit Dr. Barbara Heuberger, der Leiterin, legte die Lage des Marionetten-Theaters offen. Die Direktorin sprach sogar davon, dass es die Einrichtung in absehbarer Zeit nicht mehr geben könnte. Da schaute der amtsführende Bürgermeister Harald Preuner noch am Wochenende in die Unterlagen im Schloss Mirabell nach und stellte zu seiner Überraschung fest, dass zwei Subventionen von je 25.000 Euro in den Jahren 2016 und 2017 nicht abgeholt worden sind. Das Geld wurde daraufhin wieder in die Stadtkasse zurück gebucht.

Preuner zeigt Verständnis: "Das bekommen wir hin, im Frühjahr werden diese 50.000 Euro Subvention ausbezahlt und dann werden wir eine langfristige Absicherung planen." Ihm schwebt eine engere Zusammenarbeit mit dem Landestheater vor. Derartige Pläne lösten beim Marionetten-Theater in der Vergangenheit immer wieder große Besorgnis aus: Man werde eine Abteilung des Landestheaters und am Ende vielleicht sogar darin verschwinden.

Preuner kann im "Krone"-Gespräch diese Bedenken zerstreuen: "Das Marionetten-Theater wird es immer geben. Eine engere Zusammenarbeit mit dem Landestheater, das ja nicht nur benachbart ist, sondern auch seine Kammerspiele im selben Haus hat, ist natürlich sinnvoll." Gedacht wird etwa an einen gemeinsamen Kartenverkauf, eine Maßnahme, die allein schon Geld sparen würde und gut für die Infrastruktur wäre. Außerdem könnte das Marionettentheater in Produktionen eingebaut werden.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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