Mo, 16. Juli 2018

Pilotprojekt

28.09.2017 16:29

Sonnenstrom-Revolution soll im Süden beginnen

Es ist eine zentrale Frage für eine "grüne" Zukunft mit Photovoltaik-Anlagen: Wie kann der in den Sonnenstunden erzeugte Strom gespeichert werden für Zeiten, wenn es bewölkt oder dunkel ist? Für einen einzelnen Haushalt ist eine solche Anlage vielfach zu teuer. Im südsteirischen Heimschuh wird daher ein Gemeinschaftsspeicher erprobt, neun Haushalte nehmen am Test teil.

Die Häuser mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern liegen nah beieinander: ein Grund, warum ausgerechnet Heimschuh Testgebiet ist. "Zudem bietet das Netz hier die technischen Voraussetzungen, und die Gemeinde unterstützt uns", erklärt Urs Harnik von der Energie Steiermark. Der zentrale Speicher befindet sich auf einer Wiese, seine Kapazität von 100 kW/h entspricht jener von 20 Heimspeichern.

Parallel laufen ähnliche Tests in Oberösterreich und Salzburg. Koordiniert wird das Pilotprojekt von der außeruniversitären Forschungseinrichtung „Austrian Institute of Technology“, auch der Klima- und Energiefonds sowie mehrere Universitäten und Energieunternehmen sind mit im Boot.

Ende 2018 liegen Ergebnisse vor
Das Forschungsprojekt "LEAFS" ist mit etwa 2,3 Millionen Euro dotiert, das Geld wird vom Bund bereitgestellt. Die Ergebnisse werden Ende 2018 vorliegen. Ziel ist es, den Nutzungsgrad privater Photovoltaikanlagen von derzeit 30 auf über 70 Prozent zu steigern. Die Kosten für die einzelnen Haushalte sollen deutlich sinken.

Laut Energie Steiermark gibt es derzeit übrigens weit mehr als 20.000 private Photovoltaikanlagen in weiß-grünen Bundesland.

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