Di, 19. Juni 2018

Soforthilfe

08.09.2017 17:25

Sechs Millionen Euro Unwetterschaden

Die heftigen Unwetter im heurigen Sommer haben laut einer ersten Zwischenbilanz Schäden in der Höhe von 6 Millionen Euro an Privathäusern und Firmen angerichtet. Die vielen Schutzbauten und der Einsatz von 600 Feuerwehrmännern verhinderten noch Schlimmeres.

Die Zwischenbilanz des Katastrophenfonds für diesen Sommer ist eindeutig: Die meisten und größten Schäden wurden durch die Unwetter am Wochenende 4. und 5. August im Pinzgau, im Pongau und im Lungau angerichtet.

Soforthilfe aus dem Katastrophenfonds für viele Geschädigte

Aus Großarl wurden insgesamt 57, aus Dorfgastein 35, aus Forstau 20, aus Weißpriach 19 und aus Untertauern 15 Schäden gemeldet. "Abzüglich der Versicherungsleistungen entstanden an Privathäusern und Betrieben Schäden in der Höhe von sechs Millionen Euro", berichtet der für den Katastrophenfonds zuständige Landesrat Josef Schwaiger.

Viele Schutzbauten haben sich bewährt

Noch schlimmere Schäden konnten durch den unermüdlichen Einsatz von 600 Feuerwehren, der Unterstützung des Bundesheeres und der zahlreichen Schutzbauten verhindert werden. Schwaiger dankte allen Helfern.

Vermurungen richteten vor allem auf landwirtschaftlich genutzten Flächen Flurschäden an. Dutzende verlegte Wildbachsperren mussten nach den Unwettern geräumt, dazu Geröll beseitigt werden. Das verursachte hohe Kosten. Ebenso wie die Verlegung von Kanalsystemen wegen Überflutungen. Ein Wohnhaus in Großarl muss generalsaniert werden. Schaden: 100.000 Euro. Bei einem Kraftwerk in Dorfgastein ist der Schaden ebenso sehr hoch.

Danke an 600 Feuerwehrleute

Auch verschiedene Infrastruktureinrichtungen der einzelnen Gemeinden wurden durch die Unwetter stark in Mitleidenschaft gezogen. Bei den anfänglichen Aufräumarbeiten waren allein 40 Bagger im Einsatz.

Landesrat Schwaiger rechnet damit, dass zwei Millionen Euro an Soforthilfemaßnahmen ausbezahlt werden. Weitere zwei Millionen sollen aus dem Katastrophenfonds an Geschädigte ausbezahlt werden.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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