Fr, 22. Juni 2018

Im Grazer Zentrum

06.09.2017 14:22

Bald wieder massive Fällungen an der Mur

Der Countdown läuft - für den Bau des großen Speicherkanals in Graz werden schon bald mehr als 800 Bäume entlang der Mur gefällt. Zuerst sind die "Fledermausbäume" an der Reihe, dann folgt der Rest. Die Holding Graz versichert allen besorgten Grazern, dass gefällte Bäume durch Wiederaufforstung ersetzt werden.

Er ist einer der teuersten und umstrittensten Projekte, die die Stadt Graz je umgesetzt hat: der 82 Millionen Euro teuere Zentrale Speicherkanal (ZSK) entlang der Mur im Grazer Stadtgebiet.

Ziel ist, die Mur sauberer zu machen, indem die Mischwasserkanäle "vom Netz" genommen werden. Das Schmutzwasser aus den Grazer Haushalten wird per ZSK direkt in die Kläranlage Gössendorf geleitet. 3,2 Kilometer ZSK von Gössendorf bis zur Hortgasse bestehen schon - nun wird das 5,2 Kilometer lange Stück bis zur Radetzkybrücke errichtet. Und dafür müssen 839 Bäume am stadtseitigen Murufer gefällt werden (zwischen Radetzky- und Bertha-von-Suttner-Brücke).

"Fledermausbäume" zuerst

Schon im September werden erste Bäume gefällt, in welchen Fledermäuse nisten (die werden umgesiedelt) - im Oktober starten dann die Hauptfällungen. Holding-Graz-Sprecher Gerald Pichler: "Gerodet wird nur die erste Baumreihe an der Mur, zuzüglich zu zwei kleineren Schneisen die Böschung hinauf." - Den genauen Beginn der Fällungen will man bei der Holding Graz noch nicht kennen - man müsse die Details noch mit den Baufirmen besprechen, heißt es…

Von: Gerald Richter

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