Do, 21. Juni 2018

10.000 Tiere tot

06.09.2017 12:46

Blitzschlag als Auslöser für Hühnertod vermutet

Landwirt Josef R. aus Hofkirchen im Traunkreis ist am Boden zerstört. Als er Montagfrüh seinen Stall betrat, lagen dort - wie berichtet - 10.000 Masthühner verendet herum. "Bei dem Anblick hab' ich weiche Knie bekommen, das war fürchterlich", sagt R. Als Todesursache vermutet der Bauer einen Blitzschlag.

"Ich hab' die Hendln alle mit den Füßen nach oben gefunden. Seit 30 Jahren bin ich Züchter, aber so etwas habe ich noch nie gesehen und zuerst geglaubt, dass ich vielleicht spinne", erzählt R. der "Krone". Der geschätzte Schaden: 20.000 Euro.

Untersuchungen laufen noch
Die Tiere seien in der Halle alle locker verstreut und nicht auf einem Haufen gelegen. R.: "Hätten sie sich vor etwas gefürchtet, wären sie zusammengelaufen." Die Ursache für das Massensterben war am Dienstag noch ein Rätsel. Wie berichtet, hatte ein Tierarzt einen kollektiven Herztod diagnostiziert. Doch wie es dazu kommen konnte, war für ihn rätselhaft - die Untersuchungen der Veterinärmedizinischen Uni Wien dazu sind noch nicht abgeschlossen.

Bauer vermutet Blitzschlag als Ursache
Eine Krankheit oder Gift werden ausgeschlossen. In einem abgetrennten Teil des zweigeteilten Stalls blieben alle Hennen am Leben. "Die sind völlig gesund, ihnen geht es prächtig", so R. Der Bauer hat zwar einen Haarriss in einer Gaszuleitung der Heizung entdeckt, vermutet aber einen Blitzschlag als Auslöser: "Es hat in der Nacht ein Gewitter gegeben."

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

 krone.at
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