So, 19. August 2018

Salzburger Nockerln

30.08.2017 16:30

Kein Kater schleicht sich im „Fuxbau“ ein

Starker Auftritt von "harten Burschen": Gin-Verkostung im Azwanger-Expedit.

Dass Gin für viele erst seit kurzem als In-Getränk gehandelt wird, mag sein, die Familie Vogl widmet sich dem "Kult-Drink" schon seit 1928! Natürlich wurde die Rezeptur im Laufe der Jahre um einige Ingredienzien verfeinert, und so kommt er jetzt nicht nur mit alpiner Kraft, sondern auch als Sloe-Gin, mit dem Aroma des Schlehdorn daher. "Dabei handelt es sich um die leichte Sommer-Variante mit nur 30 Prozent", verriet Christoph Vogl mit einem Augenzwingern unlängst bei der Verkostung in der Azwanger-Passage.

Dabei war der Halleiner Edelbrenner in bester Gesellschaft. Die Hausherrinnen Andrea Glück-Kopp und Valerie Egelkraut-Kopp baten in ihrem Expedit, wo normalerweise Waren an- bzw. ausgeliefert werden, nämlich auch Darius Bomers von "WeinArt" sowie Andreas Bauer und Roman Fuchs ihre kostbaren Tropfen auszuschenken. Bei Letzteren ist der Name Programm. In ihrer Manufaktur im steirischen St. Magdalena am Lemberg, wird aus 12 Botanicals nämlich der "Fuxbau" kreiert. "Das Besondere ist, dass er mit Vogelbeere, Fichtenwipferl und Zirbenzapfen verfeinert und mit eingelegten Vogelbeeren serviert wird." Da kann man nur hoffen, dass sich am nächsten Morgen im "Fuxbau" nicht der Kater einschleicht!

Auch bei "Ferdinand", der sich aus Deutschland zu uns gesellt, liegt das Besondere im Detail. "Er wird in Kooperation mit dem Weingut Zilliken hergestellt und mit einer Riesling-Infusion, die ihm eine leicht säuerliche Note verleiht, veredelt", so Bomers, der bei Azwanger auch gleich den passenden Begleiter dazu präsentierte. Ferdinand verspricht in Kombination mit "Doctor Polidori " ein besonders geschmackvolles Erlebnis. Und wie mundet er nun den Gastgeberinnen, die das Feinkostgeschäft in der Getreidegasse bereits in der vierten Generation betreiben, am besten? "Nachdem sich alle durch höchste Qualität auszeichnen, kann man sie durchaus pur genießen, allerdings empfiehlt sich bei diesen sommerlichen Temperaturen dann doch besser die entschärfte Variante mit Tonic."

Tina Laske, Kronen Zeitung

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