Umstrittene Novelle

Neues Tierschutzgesetz soll rasch repariert werden

Dem illegalen Handel mit Welpen einen Riegel vorschieben, Vermittlungen im Internet ohne behördliche Genehmigung verbieten. Das war das erklärte und gut gemeinte Ziel des neuen Tierschutzgesetzes. Doch die Novelle bringt immer mehr private Vereine in Bedrängnis. Das Gesetz könnte jetzt rasch repariert werden.

Die "Krone" hat ausführlich über die Schikanen für seriöse private Vereine berichtet: Sie sollten für die Vermittlung von herrenlosen Tieren bis zu 600 Euro Strafe zahlen. Der Wirbel war groß, die Behörde setzte die Strafen bis auf weiteres aus. Doch damit ist das ursächliche Problem noch nicht vom Tisch.

Für viele Tierschützer und ehrenamtlich engagierte Helfer ist das Internet ein wichtiges Instrument, für ihre Schützlinge ein passendes Zuhause zu finden. Die aktuelle Regelung sei also nicht praxistauglich, wird kritisiert.

"Nur klare Regelungen sind verständlich"
Daher fordert jetzt unter anderem der Verein Pfotenhilfe, dass das Gesetz dringend in einigen Punkten überarbeitet werden muss: "Nur klare Regelungen und möglichst einfache Formulierungen sind für die Tierhalter verständlich und für Behörden nachvollziehbar", erklärt dessen Sprecher Jürgen Stadler. Das betreffe übrigens auch die Kastrationspflicht für Katzen.

Kronen Zeitung

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Samstag, 06. März 2021
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