Mi, 19. Dezember 2018

Hunde an die Leine!

11.07.2017 09:37

Räudegefahr weitet sich in der Steiermark aus

In einigen Grazer Bezirken hängen die Warnschilder schon länger, mittlerweile findet man sie aber auch in weiteren Teilen der Steiermark: Die Fuchsräude, die sich in direktem Kontakt überträgt, kann auch für Hunde gefährlich werden. Das hängt auch damit zusammen, dass wir eine Wegwerfgesellschaft sind.

"Die Fuchsräude hängt immer mit der Population der Tiere zusammen, und die reguliert sich über das Nahrungsangebot", weiß Karl Sirowatka vom Landesjagdamt. "Und heutzutage, da soviel an Lebensmitteln weggeworfen oder kompostiert wird, finden die Tiere genug zu fressen."

Fuchsräude ist hochansteckend
Die parasitäre Erkrankung wird durch die Räudemilbe übertragen, diese verursacht juckende Ausschläge, "dem folgen Sekundärinfektionen, die das Immunsystem zerstören", weiß Landesveterinär Peter Wagner. Der Fuchs geht elendiglich ein. Die Räude ist in "direktem Kontakt" hochansteckend, "das kann auch über Liegeplätze erfolgen, ist also auch für den Hund gefährlich".

Hunde können beim Tierarzt behandelt werden
Anders als einst bei der Tollwut - bei uns zum Glück ausgerottet - gibt es in der Steiermark im Fall von Räude (die gemeldet werden muss) keine Sperrzonen, nur Hinweisschilder. Bei Hunden ist im Krankheitsfall ja auch eine Behandlung beim Tierarzt möglich. Den Menschen sieht die Milbe nicht als Wirt, allerdings kann sie auch bei ihm Ausschläge verursachen, die "Pseudokrätze". Sirowatka beruhigt: "Die Räudewelle hört irgendwann von selbst wieder auf."

Christa und Eva Blümel, Kronen Zeitung

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