Mi, 19. Dezember 2018

Raubserie in Graz

09.07.2017 18:59

Irrer Täter überfiel schon drei Pensionistinnen

Seit dem 30. Juni wurden in Graz bereits drei Frauen überfallen und teils schwer verletzt. Die Polizei vermutet hinter den brutalen Angriffen einen Täter und ersucht um Hinweise (Telefonnummer: 059 133 65 3333). Der Unbekannte ist 20 bis 35 Jahre alt, schlank, hat kurze, dichte, dunkle Haare, trug eine schwarze Umhängetasche.

Zuletzt wurde am Samstag gegen 10.40 Uhr in der Fischergasse eine 71-Jährige überfallen. Die Pensionistin trug vier Einkaufstaschen, als sie der Täter zu Boden stieß und ihr die Goldkette vom Hals riss. Die Frau erlitt eine Schnittwunde am Kinn und eine Rissquetschwunde auf der Oberlippe, zudem wurde ihr aus dem Oberkiefer ein Zahn ausgeschlagen. "Hausparteien haben den Täter gesehen, wie er sich der Frau genähert hat und dann in Richtung Körösistraße geflüchtet ist", berichtet Franz Maier, Leiter der Grazer Raubgruppe. "Was wir jetzt brauchen, sind weitere Hinweise!"

Zwei weitere Opfer können sich an nichts erinnern
Vermutlich derselbe Täter überfiel am 30. Juni gegen elf Uhr in Graz-Andritz vor dem Haus Am Hüttenbrenneranger 20 eine 82-Jährige, die zuvor in einer Bank Geld abgehoben hatte. Die Frau wurde schwerstens verletzt, unter anderem erlitt sie eine Gehirnblutung. An die Tat erinnert sie sich nicht - nur daran, dass sie irgendwann überlegte, an der Wohnungstür von Bekannten zu läuten, und dann im Rotkreuzwagen aufwachte. Das Bargeld jedenfalls ist weg.

Am 6. Juli - der Überfall geschah zwischen 10 und 11 Uhr - zertrümmerte der Täter einer 76-Jährigen das Nasenbein und entriss ihr zwei Goldketten. Die Pensionistin schleppte sich in ihre Hochparterrewohnung und legte sich ins Bett. Blutspuren im Treppenhaus alarmierten die Nachbarn, sie hielten Nachschau. Die Grazerin wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ein Arzt eine Gehirnblutung feststellte.

Auch diese Frau hat Gedächtnislücken, kann sich an den Überfall nicht erinnern. Die Polizei vermutet, dass sich der Tatort im Bereich zwischen der Fischer- und der Steggasse befand.

Manfred Niederl, Kronen Zeitung

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