Do, 19. Juli 2018

Gondeln abmontiert

21.03.2017 15:02

Spieljochbahn in Fügen: Der Abriss beginnt

Bereits einen Tag nach Betriebsschluss der Spieljochbahn in Fügen hat Seilbahnunternehmer Heinz Schultz am Montag mit den ersten Abrissarbeiten begonnen. Die Seilbahntechnik samt jeder einzelnen Gondel wird abmontiert, nächste Woche geht es mit dem Abriss der Gebäude weiter. Von den insgesamt 75 Millionen Euro werden in diesem Jahr rund 40 Millionen Euro investiert.

"Wir haben pünktlich mit den Arbeiten begonnen und da mittlerweile alle Bescheide vorliegen, werden wir mit dem Zeitplan nahtlos weiterfahren", erklärt Schultz. Derzeit steht alles auf Abriss: Die alten Gondeln werden einzeln ausgehängt und abtransportiert, die ganzen Seile werden entfernt und die Tal-, Mittel- sowie Bergstation niedergerissen. "Sobald das alles erledigt ist, beginnen wir mit der Modernisierung", bringt es der Zillertaler klar auf den Punkt.

Talstation mit Sportgeschäft und Schirmbar

Das bedeutet, dass er eine neue Tal-, Mittel und Bergstation erbauen und die alte Zubringerbahn durch eine 10er-Gondelbahn ersetzen wird. Während in der Bergstation ein neues Restaurant vorgesehen ist, wird in der Talstation sowohl ein großes Sportgeschäft als auch eine Schirmbar entstehen. Außerdem beinhaltet das Konzept einen Speicherteich mit einer Größe von rund 140.000 Kubikmetern inklusive einer neuen Beschneiungsanlage. Bis Dezember sollen diese Bauvorhaben fertiggestellt sein.

Bau des Onkeljoch-Sesselliftes verschoben

Nur für eine Sache ist im diesjährigen Bauplan nicht mehr Platz und zwar für den Onkeljoch-Sessellift. "Der Bau dieser Anlage wird auf nächstes oder übernächstes Jahr verschoben", erklärt der Seilbahnunternehmer. Von den insgesamt stolzen 75 Millionen Euro werden allein in diesem Jahr 40 Millionen Euro investiert.

Zusammenschluss nach wie vor geplant

Damit Skifahrer auch zukünftig problemlos ins Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen gelangen, sollen diese beiden Skigebiete mittels einer 3S-Bahn mit dem größten freien Spannfeld der Welt verbunden werden und zwar ab Winter 2019/20.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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