Manipulationsvorwurf

Doch keine Tierquälerei bei Dreh zu Hunde-Film?

Nachdem die Tierschutzorganisation Peta zum Boykott des Films "Bailey - Ein Freund fürs Leben" von Regisseur Lasse Hallström aufgerufen hatte, weil bei den Dreharbeiten ein Hund gequält worden sein soll - wir berichteten - geben Gutachter jetzt Entwarnung. Das Video von dem strampelnden Schäferhund sei bewusst ungünstig zusammengeschnitten worden, um einen Skandal auszulösen.

Das auf der Website des Promi-Magazins "TMZ" veröffentlichte Video zeigt einen Deutschen Schäferhund, der sich sträubt, in ein wild sprudelndes Wasserbecken zu springen. In dem nur eine Minute langen Film aus dem Jahr 2015 ist eine Stimme zu hören, die sagt: "Er wird sich erst beruhigen, wenn er im Wasser ist, Du must ihn einfach reinwerfen." Das Video endet damit, dass der Hund vom Strom mitgerissen wird, untertaucht, und ein Mitarbeiter des Filmteams ihm im Wasser zu Hilfe eilt.

Keine Tierquäleri, sagen Gutachter nach der Sichtung des Materials. Man hätte zwar "besonnener" mit dem Hund umgehen können. Entscheidende Szene seien aber extra aus dem Video herausgeschnitten worden. Angeblich sei auf dem vollständigen Material zu sehen, dass der Hund immer wieder ins Wasser zurückwollte. Nach dem Schwimmszenen habe er sich in einem Wärmezelt erholen können, eine tierärztliche Untersuchung nach Drehschluss sei ohne Befund ausgefallen.

"Man will die Öffentlichkeit bewusst beeinflussen"
Dr. Stewart von der "American Humane Association" zu dem Fall: "Es ist enttäuschend, dass die Öffentlichkeit fehlgeleitet worden ist durch eine künstlich erzeugte Kontroverse. Wir sind die Ersten, die auf die Barrikaden gehen, wenn ein Tier gequält oder missbraucht wird, und wir konnten zweifelsfrei feststellen, dass nichts dergleichen am Set von 'Bailey - Ein Freund fürs Leben' vorgefallen ist."

Das ist der offizielle Trailer zum Film:

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