Druckfrisch ist er, der Bericht über "Lebensbedingungen, Armut und Einkommen in Österreich". Und er beweist, wie ungerecht Einkommen und Vermögen bei uns verteilt sind: Denn obwohl 35.000 Steirer voll im Berufsleben stehen, müssen sie jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben können!
Als "Working poor" auf Deutsch "Erwerbsarme" werden jene Menschen bezeichnet, die zwar einer geregelten Arbeit nachgehen, aber so wenig verdienen, dass sie kaum über die Runden kommen. 35.000 Steirer sind es, die für ihren Vollzeit-Job maximal 1500 Euro brutto monatlich bekommen und davon Miete, Essen, Kleidung bezahlen müssen.
Einkommen und Einkommenschancen ungleich
Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig weshalb 13 Prozent in unserem Bundesland von Armut bedroht sind! "Einkommen und Einkommenschancen sind sehr ungleich, die Vermögen extrem ungleich verteilt", resümieren die Studienautoren.
Soziallandesrätin Doris Kampus betont gegenüber der "Steirerkrone" die Wichtigkeit der Mindestsicherung: "Wir haben es nicht zugelassen, dass es hier Deckelungen oder Kürzungen gibt."
Gerald Schwaiger, Kronen Zeitung
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