So, 18. November 2018

Schicksal ungeklärt

18.01.2017 10:15

Countdown für das Pony-Karussell im Wiener Prater

Das Pony-Karussell im Wiener Prater schließt nach fast 130 Jahren endgültig seine Pforten - ein Schock für Traditionalisten, eine Freude für Tierschützer. Im Juli 2016 verkündete der Betreiber offiziell das Ende des Karussell-Betriebs. Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" setzt sich nun dafür ein, dass die Tiere in den wohlverdienten Ruhestand gehen dürfen.

Noch im Sommer war in Gesprächen mit den "Vier Pfoten" von Seiten der Betreiber von "neun bis zehn" Ponys die Rede, die künftig "in Pension" gehen sollten. Dementsprechend intensiv machte sich die Tierschützer auf die Suche nach geeigneten Unterkünften, wobei zahlreiche Angebote - sogar aus Deutschland - via Facebook oder Email eintrafen. Anfang November schließlich erklärten die Betreiber plötzlich, nicht mehr als zwei Ponys aus dem Karussell zu übergeben; ein Großteil der Tiere soll stattdessen künftig neben den ohnehin im Besitz der Betreiber verbleibenden Reitpferden in der Reitbahn im Prater weiterarbeiten.

"Man spricht nicht mehr mit uns"
"Die Betreiber sprechen mittlerweile nicht mehr mit uns", so die Tierschutzorganisation in einer Aussendung. Im Jänner starteten die "Vier Pfoten" dennoch einen Countdown, der den letzten Monat des Pony-Karussells einleitete. Auch auf Wiens Straßen waren die Aktivisten unterwegs, um auf das noch ungeklärte Schicksal der Pferde aus dem Pony-Karussell aufmerksam zu machen.

#Flowerstorm als Dank an Betreiber
"Gleichzeitig rufen wir im Social Media-Bereich zu einem so genannten #Flowerstorm auf - das Gegenteil eines Shitstorms. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam Danke  sagen, aber auch darauf hinweisen, dass die Pferde aus dem Karussell unserer Meinung nach genug gearbeitet haben. Fordern wir gemeinsam eine Hackler-Regelung für die Karussell-Pferde", so der Aufruf der "Vier Pfoten".

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