Mi, 19. September 2018

Experten warnen

05.01.2017 15:29

Lawinen: Ein gefährliches Wochenende steht bevor

Viel Neuschnee, kräftiger Wind und dann ein Wochenende, an dem es aufklart und es viele Sportler in die Berge zieht: Diese Kombination fürchten Lawinenexperten. Bereits am Donnerstag herrschte im Norden der Steiermark Warnstufe 3 (erhebliche Gefahr). Eine Entspannung ist bis Mitte nächster Woche nicht in Sicht.

"Alles tief verschneit! Wir haben alleine im Tal etwa 30 Zentimeter Neuschnee", meldete Mathias Schattleitner von Schladming-Dachstein-Tourismus Donnerstagmittag. Die Skigebiete jubeln - doch abseits der Pisten wird es nun gefährlich. Der Sturm (der zur Sperre der Dachstein-Skilifte und der Schöcklseilbahn führte) sorgt bis in die Täler für Schneeverwehungen.

"Der Wind lässt zwar nach, es bleibt aber extrem kalt. Der Schnee kann sich dadurch nicht setzen, die Schwachschichten bleiben", schildert Alexander Podesser (Lawinenwarndienst). Selbst im Wald ist man vor Schneebrettern nicht sicher. Dennoch werden am langen Wochenende Skitourengeher unterwegs sein. "Steilhänge sollten nicht befahren werden", rät Podesser.

Nur wer informiert ist, ist am Berg sicher
Wie wichtig Hintergrundinformationen und Kenntnisse über Lawinen sind, betont der Triebener Bergführer Paul Sodamin: "Etwa 95 Prozent der Lawinenunfälle könnten verhindert werden." Er bietet auch in diesem Winter wieder Kurse an, bei denen moderne Verschütteten-Suchgeräte getestet werden. Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

Ganz wichtig ist ein Blick auf den aktuellen Lawinenprognosebericht. Sie finden ihn hier.

Jakob Traby
Jakob Traby
Monika Krisper
Monika Krisper

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