Di, 21. August 2018

ÖDK-Gelände

20.12.2016 15:33

Voitsberg: Endlich grünes Licht aus Wien

Der Tag hatte Symbolcharakter: Am 20. Dezember 2015 wurde - im zweiten Anlauf - das große Kesselhaus des alten Voitsberger ÖDK-Kohlekraftwerks gesprengt. Exakt ein Jahr später wurde am Dienstag grünes Licht für die neue Nutzung des Areals verkündet. Der Hochwasserschutz ist jetzt auf Schiene!

Das Stadtbild von Voitsberg hat sich markant verändert: Im Westen, wo das mächtige Kraftwerk thronte, findet sich mittlerweile eine große leere Fläche. "Die Abbrucharbeiten sind seit Mitte September abgeschlossen", heißt es bei der Baufirma Porr, die das Areal Mitte 2017 an die VGI übergeben wird (je die Hälfte gehören der Stadtgemeinde Voitsberg sowie der Projektentwicklungsfirma Reicher).

Nun werden sich hier neue Unternehmen ansiedeln. Fix ist seit langem das Lagerhaus, mit zwei weiteren Firmen (die noch geheim bleiben) sind die Verträge bereits unterschrieben. Laut VGI-Geschäftsführer Gernot Thürschweller wird ein Unternehmen 60 bis 80 neue Arbeitsplätze bringen, das andere zwei bestehende Standorte zu einem zusammenführen. Die Bebauungspläne liegen ab Jänner auf.

"Es war auf der Kippe"
Eine Grundvoraussetzung für die neuen Firmen ist der Hochwasserschutz entlang der Kainach. Vier Millionen Euro sind notwendig (für Schutzdämme, die Verbreiterung des Flusses, Gutachten, Grundstücksablösen). Jetzt gab’s grünes Licht aus Wien: Der Bund übernimmt 85 Prozent der Kosten! "Es war auf der Kippe", sagt SP-Bürgermeister Ernst Meixner. Auch eine Verzögerung des Projekts um ein Jahr stand im Raum.

So können die Arbeiten im Frühjahr starten (sie dauern bis 2018). Ebenfalls am Plan für 2017 steht ein größerer Kreisverkehr in Rosental und eine eigene Zufahrt zum Areal im Bereich Greißenegg.

Jakob Traby
Jakob Traby

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