Als "Privatpolizist", etwas, das es normal gar nicht gibt, hat sich in der Nacht auf Montag ein noch Unbekannter ausgegeben: Mit seinem Fiat Punto überholte er auf der A 9 einen Grazer (53) und forderte ihn samt Blaulicht und einer rot leuchtenden Taschenlampe auf, für eine Lenker- und Kfz-Kontrolle stehen zu bleiben.
Der 53-Jährige war auf der A9 Richtung Graz unterwegs und wurde plötzlich von einem weißen Fiat Punto überholt und zum Stehenbleiben aufgefordert. Bei der Abfahrt Leibnitz wollte der Unbekannte, der keine Uniform trug, aber einen mit Handschellen und Pfefferspray bestückten Gürtel um hatte, eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchführen. Auch wies der "Privatpolizist" sich mit einem unbekannten Ausweis aus, schrieb auf einem grünen Block und tat so, als würde er per mobilem Funkgerät mit jemandem Kontakt aufnehmen. Als der Grazer erneut nach einem Ausweis fragte, verweigerte das der Unbekannte, gab ihm Führerschein und Papiere zurück und brauste davon. Auch Geld verlangte der selbsternannte Hüter des Gesetzes keines.













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