Di, 14. August 2018

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20.01.2016 09:21

Vermeintliche Facebook-Freunde als Gauner

Die Anonymität des Internets ist wahrlich ein Paradies für Betrüger! Mittlerweile haben fiese Gauner auch soziale Netzwerke wie Facebook für sich entdeckt. Weil es viele Nutzer vor allem mit Privatsphären-Einstellungen nicht so genau nehmen, ist es für Kriminelle ein Kinderspiel, ihre Opfer abzuzocken.

Dass Facebook-Nutzer Freundschaftsanfragen unbedingt ganz genau prüfen sollten, bewies jüngst ein Fall in Osttirol. Eine 42-Jährige hielt eine Person irrtümlich für eine gute Bekannte - die vermeintliche Freundin forderte die Frau auf, ihr die Handynummer zu übermitteln. Nachdem die Osttirolerin der Bitte nachkam, erhielt sie eine SMS, auf die sie mit "Ja" antworten sollte. Auch das tat die Frau. Blöd nur, dass ihr auf diese Art und Weise 100 € abgeknöpft wurden.

"Auf Privatsphären-Einstellungen achten"

Kein Einzelfall: Immer öfter kopieren Gauner Facebook-Profile und zocken unvorsichtige Nutzer ab. "Zuletzt wurden in Tirol einige derartige Fälle gemeldet", weiß Hans Peter Seewald vom LKA Tirol: "Täter haben es relativ leicht, vor allem wenn Profile öffentlich einsehbar sind." Der Experte rät, auf die diversen Privatsphären-Einstellungen genau zu achten, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen und bei Skepsis beim "richtigen" Freund nachzufragen.

Übrigens: 15 Prozent der Nutzer, die solche Freundschaftsanfragen bekommen, akzeptieren diese!

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