Neues Gutachten:

Mörder-Anwältin will Prozess neu aufrollen

Steiermark
13.07.2015 17:07
Im Jänner 2014 hat Salambek M. seine Lebensgefährtin, eine 55-jährige Landesbedienstete, in ihrem Haus in Frohnleiten (Bezirk Graz-Umgebung) nach einem Streit wegen seiner Spielsucht erwürgt – das haben die Geschworenen vor einem Jahr entschieden. Dafür wurde der 40-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt, die er in der Justizanstalt Stein absitzen soll.

Doch nun strebt Liane Hirschbrich, die Wiener Anwältin des Tschetschenen, eine Wiederaufnahme des Mordprozesses an. Sie legte ein Gutachten eines rechtsmedizinischen Sachverständigen aus Deutschland vor, wonach Ute G. "mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent" durch einen Asthmaanfall gestorben sei.

Gericht muss entscheiden
Die Staatsanwaltschaft Graz hat sich in einer Stellungnahme gegen eine Wiederaufnahme ausgesprochen. Das Gericht wird in den kommenden Wochen darüber entscheiden.

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