Mi, 14. November 2018

Erneut beworben

21.11.2014 09:58

Salzburger Zoo-Chefin Sabine Grebner praktisch fix

Sabine Grebner ist höchstwahrscheinlich die alte und die neue Geschäftsführerin im Salzburger Zoo. Nachdem sie sich überraschend doch wieder um den Job beworben hat, ist sie nach dem Hearing von drei Kandidaten die Erstgereihte. Die Zustimmung von Stadt und Land Salzburg fehlt noch, ist aber fast nur noch Formsache.

"Ja, Sabine Grebner ist die Erstgereihte, der Rest fast nur noch Formsache", hießt es auf "Krone"-Anfrage am Donnerstag aus dem Büro von Landes-Vize Christian Stöckl. Die Zustimmung von Stadt und Land soll schon in den nächsten Tagen erfolgen, dann ist Grebner wieder Geschäftsführerin. Nach mehreren Ausbrüchen der Geparde bot Grebner wie berichtet den Rücktritt an, Stadtchef Heinz Schaden lehnte ihn schlichtweg ab.

Neues Affenhaus könnte mehr kosten als geplant
Dabei wird der Start Grebners in eine weitere "Amtsperiode" hauptsächlich von positiven tierischen Meldungen begleitet: Zwei der Nashörner sind endlich trächtig, das neue Affenhaus direkt beim Eingang soll bis April fertig sein. Allerdings: 600.000 Euro waren für dieses Projekt vorgesehen, es könnten zehn bis 15 Prozent, also bis zu 90.000 Euro, mehr werden. "Denn bei der Erneuerung der Außenanlage warteten einige Überraschungen auf uns", räumte Grebner am Donnerstag ein.

Sensationelle Besucherzahlen im Jahr 2014
Abfedern will der Zoo die massiven Mehrkosten mit vielen Eigenleistungen, aber auf keinen Fall bei der Qualität der Einrichtung des Affenhauses sparen. Hilfreich, um die Kostenexplosion zu verschmerzen, sind sensationelle Besucherzahlen, die der Zoo 2014 vorweisen kann. Schon Mitte November waren es 330.000 Besucher, und der 31. Dezember ist noch weit weg. Zum Vergleich: 2013 waren es insgesamt 325.315. "Spitzentag war der 9. März mit 4.504 Besuchern", so die Geschäftsführerin.

Tierische Bewohner im Affenhaus
Zurück zum Tierischen: In das neue Affenhaus zieht nicht nur das Gibbon-Pärchen – es wurde vorübergehend ins ehemalige Luchs-Gehege "ausgestiftet" – ein, sondern auch ganz neu Faultiere und Nasenbären. Genützt wird jeder Quadratzentimeter, denn das Dach des Neubaus gehört den Schildkröten, einige von ihnen sind ausgesetzte Tiere.

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