Im südoststeirischen Ratschendorf wurde am Dienstagabend eine 41-jährige Frau von einer Stichflamme schwer verletzt. Bastelarbeiten in ihrem Heizraum waren nach hinten losgegangen. Sie wurde mit Verbrennungen ins LKH Graz geflogen.
Am Dienstagabend führten Bastelarbeiten an einer Pelletheizung zu einem Unfall mit fatalen Folgen: Eine 41-Jährige dürfte im Heizraum ihres Wohnhauses ein großes Kunststofffass zu einer Schütte für Pellets umgebaut haben. Dabei hantierte sie mit PU-Schaum und dürfte wohl auch einen Akkuschrauber verwendet haben.
Gefährliche Kombination
Diese beiden Utensilien stellten sich als gefährliche Kombination heraus: Möglicherweise dürften sich beim Aushärten des PU-Schaums Gase am Behälterboden gesammelt haben, die sich durch Funken des Akkuschraubers entzündeten. Aus dem Nichts entstand eine Stichflamme – die Steirerin konnte dieser nicht mehr ausweichen.
Mit Heli ins Spital
Sie erlitt schwere Verbrennungen und musste schnellstmöglich von den Rettungskräften versorgt werden. Mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 12 flog man sie in das LKH Graz. Auch die Feuerwehr Ratschendorf rückte mit zwölf Einsatzkräften an, ein Brandeinsatz war jedoch nicht notwendig.
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