Der Tirol-Tag beim Europäischen Forum Alpbach stand wieder zwischen Tradition und Moderne. Im Mittelpunkt stand Robodog „Spot“. Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wurde ausführlich diskutiert.
Auch der diesjährige Tirol-Tag beim Europäischen Forum Alpbach wagte einmal mehr den Spagat zwischen Altem und Neuem. Nach der Eröffnung des Denker-Treffens und dem traditionellen Landesüblichen Empfang am Kirchplatz in Alpbach im Beisein der Landeshauptleute Arno Kompatscher (Südtirol), Anton Mattle und Maurizio Fugatti (Trentino) stand das Thema Künstliche Intelligenz sowie deren Chancen und Herausforderungen für die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und die Gemeinden im Mittelpunkt der Beiträge.
Künstliche Intelligenz ist mit Risiken und Gefahren verbunden, denen wir uns stellen müssen, um die Nutzung dieser Systeme in sichere Bahnen zu lenken.

LH Anton Mattle
Bild: Christof Birbaumer
Möglichkeiten der KI im öffentlichen Bereich
Im Rahmen des Euregio Summit im Congress Centrum Alpbach diskutierten Expertinnen und Experten über Möglichkeiten und Herausforderungen von KI im öffentlichen Bereich. Inhalt der Diskussionsrunde waren dabei nicht nur ethische Fragen, Sicherheitsaspekte und Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die Gesellschaft, sondern auch, inwiefern KI konkret gerade in der öffentlichen Verwaltung und auf Gemeindeebene eingesetzt werden kann.
KI ist mittlerweile ein fixer Bestandteil im Alltag
Ob digitale Sprachassistenten, ChatGPT, Smart Home oder Musikstreaming – KI ist bereits ein fester Bestandteil im Alltag. Damit hat sie auch Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Ethik. „Künstliche Intelligenz ist mit Risiken und Gefahren verbunden, denen wir uns stellen müssen, um die Nutzung dieser Systeme in sichere Bahnen zu lenken. Es gilt, ethische und gesellschaftliche Fragen zu berücksichtigen und potenzielle Risiken zu erkennen“, betonte LH Mattle.
„Wir müssen mutig sein, und die KI für uns nutzen“
Aber: „Wir müssen mutig sein, diese neue Technologie – die schließlich hier ist und auch nicht mehr verschwinden wird – anzunehmen und für uns zu nutzen!“ Der Tirol-Tag stellte zugleich den Startschuss für das EuregioLab dar.
Dieser „Think Tank“ der Euregio, bestehend aus rund 20 Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Technologietransfer sowie Zivilgesellschaft aus der Euregio, wird vom Europarechtsexperten Prof. Walter Obwexer geleitet und beschäftigt sich in den kommenden Tagen mit den Herausforderungen und Chancen der KI in der Euregio.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.