Unverfälschte Almidylle bietet unser Ziel im Naturpark Karwendel. Regionalität wird auf Oberbrunn tatsächlich gelebt. Denn Fleisch und Wurst stammen vom hauseigenen Bauernhof.
Kühl neben dem Gießenbach verläuft lange Zeit die Route zur Oberbrunnalm. Unser Ziel ist beim Parkplatz angeschrieben, nach Überquerung der Bahnstrecke geht es im Gießenbachtal zunächst zügig bergauf.
Der Bach hat sich hier schluchtartig eingegraben, der – vorsichtige – Blick hinunter lohnt sich. In der Folge verläuft der Fahrweg auf einer Höhe mit dem Gewässer und im Tal fast gerade gemütlich aufwärts.
Wettersteinwände und Zugspitze hinter uns
In 1200 Meter Höhe trennt sich unsere Route von der zur Eppzirler Alm. Der Weg zieht jetzt knackig über die eine oder andere Kehre im bzw. bald hoch über dem Karltal nach oben. Hinter uns ragen die Wettersteinwände empor, sogar die Zugspitze lässt sich noch erahnen. Schließlich leitet der Weg in einem Linksbogen zur Oberbrunnalm, die im freien Gelände steht.
Regionalität wird tatsächlich gelebt
Auf der Sonnenterrasse und in der kleinen Stube herrscht eine sehr gastfreundliche Atmosphäre, gekocht wird noch mit dem Holzherd. Und Regionalität wird auf Oberbrunn tatsächlich gelebt, denn Fleisch, das auf die Teller kommt, stammt – wie auch die Wurst – vom Bauernhof von Hausherr Michael Lindenthaler.
Wer die Kids für eine Wanderung hierher motivieren will, braucht ihnen eigentlich nur von den heimlichen Stars der Alm erzählen: Die beiden Jungmiezen ziehen Groß und Klein in ihren Bann.
Zurück nehmen wir die Zustiegsroute. Vorsicht: Hier sind zahlreiche E-Biker unterwegs, ein feines Nebeneinander sollte freilich kein Thema sein.
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