Großalarm in Klosterneuburg: Das historische Martinschlössl vor den Toren Wiens steht in Flammen! Die Feuerwehr kämpft seit Donnerstagmittag gegen den Brand. Ersten Informationen zur Folge wurden zwei Personen verletzt.
Hätten die Klosterneuburger nicht ihr weltberühmtes Stift, das Martinschlössl wäre das Wahrzeichen der Stadt im Bezirk Tulln. Am Donnerstag brach in dem historischen Gebäude, das 1766 unter Ludwig Freiherr von Ripke erbaut wurde und sich durch seine idyllischen zur Donau abfallenden Gärten auszeichnet, ein Brand aus.
Hundert Feuerwehrleute im Einsatz
Entsprechend hoch war auch die Alarmstufe der Feuerwehr, die mit mehr als 100 Kameraden aus Klosterneuburg und seinen Katastralgemeinden sowie aus St. Andrä-Wördern seit Stunden gegen die kämpft. „Das Feuer dürfte vermutlich gegen 12 Uhr mittags im Dachbereich ausgebrochen sein“, sagt Floriani-Sprecher Franz Resperger.
Der Brand hatte sich rasch auf die Konstruktion ausgebreitet und erforderte „einen umfassenden Außenangriff“ mit zwei Teleskopmastbühnen, während mehrere Atemschutztrupps ins Innere des Traktes vordrangen.
Zwei Personen wurden verletzt
Laut Feuerwehr gab zwei Leichtverletzte, eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Eine zweite Person wurde ambulant vor Ort behandelt. Die Brandursache ist noch völlig ungeklärt. Das historisch bedeutende Bauwerk und Stolz vieler Klosterneuburger ist heute im Besitz der Industriellenfamilie Porsche.
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