Lokalmatador Neumayer stieg bei Sparkasse Salzburg Open nach einem klaren Zweisatzsieg ins Achtelfinale auf. Hoffnung Joel Schwärzler musste vor den Augen eines prominenten Zaungasts indes die Segel streichen. Auch Filip Misolic schied beim Heimturnier aus.
Zum Glutofen mutierte der Center Court bei den Sparkasse Salzburg Open am Dienstag. Temperaturen jenseits der 30 Grad konnten Lokalmatador Lukas Neumayer aber nichts anhaben. Der 21-Jährige setzte sich gegen den Franzosen Manuel Guinard in der ersten Runde mit 6:3 und 6:2 durch. „Ich habe es eher mit Kampfgeist und guter mentaler Leistung gemacht“, resümierte der Pongauer, der aufgrund der Hitze nach Satz eins sein T-Shirt wechselte. „Das war unglaublich nass.“ Sonst gab sich Neumayer aber selbstkritisch. „Spielerisch bin ich noch nicht zufrieden.“
Im Achtelfinale am Donnerstag gegen den Argentinier Tirante erwartet er sich einen „Sprung nach vorne.“
„Hätte besser spielen können“
Nicht vom Fleck kam indes Joel Schwärzler. Der Schützling von Ex-Weltklassespieler Jürgen Melzer musste nach dem 2:6, 3:6 gegen den Eidgenossen Marc-Andrea Hüsler die Segel streichen.
Schwärzler fühlte sich nicht ganz fit, hatte mit den Nachwehen einer Erkrankung zu kämpfen. „Aber ich hätte sicher besser spielen können“, sagte Österreichs große Zukunftshoffnung, die heute mit Philipp Oswald Doppel spielt.
Der Vorarlberger hatte bei seinem Auftritt einen prominenten Daumendrücker. ÖFB-Kicker Patrick Wimmer war mit seiner Frau Sarah vor Ort. Salzburg ist die Wahlheimat des Offensivspielers und er selbst begeisterter Tennisspieler.
Schon zu Mittag war Staatsmeister Filip Misolic nach einer glatten Zweisatzniederlage (4:6, 2:6) gegen den Polen Kasnikowski ausgeschieden.
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