Verwunderung herrscht im Grazer Bezirk Geidorf: Im beliebten Margaretenbad musste am Freitag der Beachvolleyballplatz gesperrt werden – für wie lange, ist offen. Hintergrund sind Anrainerbeschwerden, die sich bis ins Jahr 2006 (!) – ein Jahr nach der Errichtung der Anlage – zurückziehen, wie es bei der Holding Graz heißt.
Große Überraschung für sportliche Gäste, die am Freitag bei Kaiserwetter das Grazer Margaretenbad besuchen: Der beliebte Beachvolleyball- und Beachsoccer-Platz ist gesperrt, die Netze sind abgebaut. Seit 18 Jahren laufende Anrainerbeschwerden haben zu diesem Schritt geführt, das Landesverwaltungsgericht hat nun die Nutzung der Anlage untersagt.
Bei der Errichtung der Sandanlage im altehrwürdigen Bad wurde einst kein Bauansuchen gestellt. Das wurde zwar heuer im Februar nachgeholt, das Bauverfahren läuft aber noch. Wie lange die Sperre dauert, lässt sich daher derzeit nicht abschätzen. Dass sie am Tag des Ferienbeginns in Kraft tritt, ist besonders für viele Kinder und Jugendliche aus dem Viertel bitter.
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