Der Ernstfall tritt eh oft genug ein: Zu einem vermeintlichen Flugzeugabsturz wurden die Kameraden von vier Feuerwehren im Bezirk Krems (NÖ) alarmiert – doch vor Ort kam ihnen ein gut gelaunter Pilot entgegen. Er war zuvor auf einem Acker notgelandet.
Eine aufsehenerregende Alarmierung rief am Montag die Feuerwehr in Eisengraben im Bezirk Krems auf den Plan. Gemeinsam mit Kameraden aus Gföhl, Sperkental und Krumau rasten die örtlichen Florianis zum Einsatzort, wo sie einen Flugzeugabsturz vermuteten. Dort eingetroffen, gab es zum Glück rasche Entwarnung.
Pilot verwandelte „Standardsituation“
Zwar war die Landung im Acker nicht gerade geplant, laut dem Piloten handelte es sich beim spontanen Touchdown allerdings um ein „standardisiertes Manöver“ wegen fehlendem Thermikanschluss. Weder das Segelflugzeug noch der Mann im Cockpit trugen bei dem vermeintlichen Crash gröbere Schäden davon. Feuerwehrleute mussten dem Piloten nur dabei helfen, seinen unmotorisierten Flieger aus dem Acker zu schieben.
Zu diesem Zeitpunkt kam die „Bodencrew“ vom nahen Flugplatz Gneixendorf mit einem Anhänger vorbei, um das Fluggerät zu bergen. Auch die Freunde des Piloten nahmen den Zwischenfall mit Humor: „Sein größtes Problem ist jetzt, dass er uns eine Jause zahlen muss!“
Einladung zu Ballontagen als Dank
Und auch der Eigner des Ackers zeigte sich verständnisvoll, besitzt der Landwirt doch auch einen Acker direkt neben dem Gneixendorfer Airport. Als Dank für die „Rettung“ lud der Union Sportflieger Club Krems die Feuerwehrleute auch noch zu den Ballontagen von 15. bis 18. August ein. Eine Punktlandung!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.