Kein Platz für Finale

UBSC lässt Graz strahlen – doch Klub muss wandern!

Steiermark
16.05.2024 17:30

Mit dem Einzug ins Finale der Basketball-Superliga schrieb der UBSC Graz das erfolgreichste Kapitel seiner Vereinsgeschichte. Samstag (17.30) startet die Finalserie gegen die Oberwart Gunners im Raiffeisen Sportpark – die Suche nach weiteren Austragungsorten für die Final-Heimspiele gestaltet sich allerdings kompliziert, da die heimische Halle belegt ist.

UBSC-Manager Michael Fuchs sezierte nur wenige Stunden nach dem 81:72 in Klosterneuburg noch einmal genüsslich die Szenen des Finaleinzuges am TV-Bildschirm. „Unser größter Erfolg! Wir haben gewusst, dass wir eine starke Mannschaft heuer haben, mit dem Finaleinzug konnte aber wahrlich keiner rechnen“, so das Klub-Urgestein, das diese Stunden mit seinen langjährigen Weggefährten Hannes Simenko und Walter Brückler (vor fünf Jahren stieß noch Sportchef Karl Sommer hinzu) auch ein Stück weit auskostet.

„Wir haben doch viele Jahre für diesen Verein gekämpft. Bei gewissen Rahmenbedingungen ist auch oft im Raum gestanden, den Klub zu übergeben. Es war uns aber immer wichtig, dass der UBSC gut dasteht und nicht abgewirtschaftet wird.“ Die schlimmsten Zeiten („2020 mit dem Wettskandal war unsere dunkelste Stunde.“) sind vorerst einmal vorbei, vielmehr scheint sportlich jetzt ein helles Licht am Horizont. Dank einer bärenstarken Truppe – und Trainer Ervin Dragsic. „Er hatte es nicht immer leicht, es ist ja immer wieder schnell Kritik auch gegen ihn hochgekommen.“

UBSC-Manager Michael Fuchs
UBSC-Manager Michael Fuchs(Bild: GEPA)

Aktuell werden Lobeshymnen angestimmt – der UBSC ist hochmodern. „Wir rechnen schon mit knapp 1200 Fans im ersten Finale gegen Oberwart“, so Fuchs, der sich aber wieder mit Hallenproblemen konfrontiert sieht. Im dritten Finale muss wegen der Badminton Open im Sportpark ausgewichen werden – „einerseits verständlich, das ist eine lange zu dieser Zeit geplante internationale Veranstaltung. Und UBSC hat ja noch nie zu dieser Zeit im Mai gespielt. Andererseits ist der Sportpark grundsätzlich für uns Ballsportler errichtet worden.“ Ein Ausweichen nach Kapfenberg ist Thema. 

In der Halle des Gegners?
Wobei sogar angedacht ist, dass UBSC das dritte Spiel in Oberwart, in der Halle des Gegners (!), absolviert. „Wo sollen wir sonst spielen?“, so Fuchs, der sich einen erneuten Gang nach Graz-Eggenberg erspart, da es zuletzt dort Probleme mit der Korbanlage und daraufhin mit der Liga gab. „Und in Fürstenfeld haben die TV-Partner Bedenken geäußert.“ Der Heimvorteil scheint jedenfalls dahin. Zumal auch bei einem eventuellen fünften Spiel im Sportpark (30. 5.) Terminkollisionen drohen.

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