Nach dem 2:0 in Tirol machte Sturms Sportchef Andreas Schicker einen zufriedenen Haken unter den Februar. Im März hofft er auf Fortsetzung des Laufs. Im „Krone“-Interview sprach er über den Maßstart, Wüthrichs Sperre, Unsicherheiten um Goalie Jaros, Geyrhofers Erwachen, News um Europacup-Gegner Lille und die anstehende Generalversammlung.
Der Topstart: „Ich bin sehr zufrieden, weil nach den fünf Highlightspielen im Februar haben wir die im Kopf schwierige Partie in Tirol souverän gelöst und guten Fußball gezeigt. Wir hätten vielleicht noch das dritte Tor machen müssen, aber nach dem schwierigen Spiel in Bratislava war's ein verdienter Sieg. Und man kann von einem sehr, sehr guten Frühjahrsstart reden.“
Die Ausfälle: „Vit Jaros hat muskuläre Probleme. Wir werden sehen, wie schlimm es ist. Wir haben jetzt einmal eine Vorsichtsmaßnahme getroffen (Anm.: gespielt hat Luka Maric), aber die Diagnose ist so, dass er nicht länger ausfällt.“
Frühlingserwachen: „Mit Niklas Geyrhofer waren wir sehr zufrieden. Er hat eine richtig gute Vorbereitung absolviert, hat sich die Chance auf die Startelf verdient und hat's beeindruckend gemacht. Wir haben gewusst, dass er ein sehr guter Spieler ist, ich hoffe, er bleibt weiter so fokussiert und gibt so Gas. Dann haben wir eine Superoption.“ Eine Option auf Vertragsverlängerung im Sommer hat Sturm ja im Vertrag.
Aderlass: „Gregory Wüthrichs Sperre Sonntag gegen den WAC ist nicht optimal, aber er ist leider unglücklich ausgerutscht. Natürlich war's aber eine rote Karte. Es ist, wie's ist. Wir haben Möglichkeiten auf der Position.“
Der Allrounder springt ein: „Dimitri Lavalee ist super universell einsetzbar, kann mehrere Positionen mit hoher Qualität spielen, egal ob als Innenverteidiger, Linksverteidiger oder im zentralen Mittelfeld. Das macht ihn so wertvoll.“
Die Generalversammlung: „Diesmal kann ich ausschließen, dass bei mir ein neuer Vertrag als Überraschung präsentiert wird, weil mein Vertrag noch bis 2026 läuft. Aber wir werden sehen, ob's etwas zu verkünden gibt.“
Europacup-Gegner Lille: „Ich hab gesehen, dass sie zuletzt gegen Toulouse mit 1:3 verloren haben. Adi Hütter haben wir noch nicht angezapft, weil bisher unser Fokus auf aktuellen Spielen gelegen ist. Aber unser Analyseteam ist fleißig am Arbeiten.“
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