Maggies Kolumne

Artenvielfalt

Fast jedes Kind weiß, dass Tiger, Wale oder Gorillas zu den bedrohten Tierarten zählen. Dass wir Regenwälder und Korallenriffe schützen müssen, bevor sie für immer verschwinden. Die wenigsten Menschen sind sich jedoch bewusst, dass auch in Österreich über 4.000 Tier- und Pflanzenarten stark bedroht sind. Kaum ein Winkel unseres Landes ist unbelebt. Selbst das uralte Eis der Gletscher ist Heimat ganzer Lebensgemeinschaften. Doch diese Vielfalt, auch Biodiversität genannt, ist in Gefahr.
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Schon der Untergang einer Art kann fatale Folgen mit sich bringen. Niemand kann sagen, welche Pflanze oder welches Tier wichtig ist, um den Kreislauf des Lebens aufrecht zu erhalten. Selbst die oft lästigen Insekten leisten wertvolle Dienste. Denn ein Drittel der weltweit vorkommenden Pflanzen benötigt zur Bestäubung die Hilfe von Tieren wie Insekten, Vögeln oder Fledermäusen.

Minister Niki Berlakovich startete gemeinsam mit dem Naturschutzbund, Bird Life und dem WWF mit der Initiative "vielfaltleben" die größte Naturschutzkampagne, die es je in Österreich gab. Schulklassen, Einzelpersonen oder auch ganze Gemeinden sind eingeladen, daran teilzunehmen und zum Naturschutz beizutragen. Insgesamt 10.000 Euro Preisgeld winken jenen Gemeinden, welche sich besonders für die Arten- und Lebensraumvielfalt einsetzen! (Mehr Informationen dazu in der Infobox, Anmeldung unter www.vielfaltleben.at).

Hummeln und Schmetterlinge waren in meiner Kindheit allgegenwärtig. Heute ist es fast schon ein Erlebnis für meine Tochter, diese zu entdecken. Und fällt dir auf, dass auf den Windschutzscheiben deines Autos viel weniger Insekten kleben als noch vor einigen Jahren? Jedes Lebewesen hat seine Bestimmung – unsere Bestimmung muss sein, jedes Lebewesen zu schützen!

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Sonntag, 23. Jänner 2022
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