Clemens Aigner fiebert seinem zweiten Start bei der Vierschanzentournee entgegen. Der Steinacher sicherte sich im Kontinental-Cup den Platz im österreichischen Team. Vor sechs Jahren beim Tournee-Debüt konnte er keinen Weltcup-Punkt holen, diesmal will der Polizist in die Spitzenplätze fliegen.
„Gott sei Dank. Ich habe es noch einmal gepackt“, durfte sich Skispringer Clemens Aigner mit dem Tournee-Ticket über ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk freuen. ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl holte den Tiroler anstelle von Team-Olympiasieger Daniel Huber ins österreichische Team: „Clemens hat im Kontinental-Cup die Quote geholt und somit den sechsten Startplatz.“
Für mich war der Rauswurf ganz bitter. Ich habe es aber über den Umweg wieder ins Team geschafft.
Clemens Aigner
Aigner hat sich seinen zweiten Tournee-Start auf die harte Tour erkämpft. Nach dem Weltcup-Auftakt im finnischen Ruka musste der 30-Jährige zurück in die zweite Adler-Liga, dort ist der Steinacher nach vier Springen die Nummer eins: „Für mich war der Rauswurf ganz bitter. Ich habe es aber über den Umweg wieder ins Team geschafft.“
„Habe in der Zwischenzeit viel gelernt“
Der Polizist hat nicht unbedingt die besten Erinnerungen an die Tournee. Beim Debüt 2017 holte er in keinem Springen einen Weltcuppunkt: „Ich habe in der Zwischenzeit viel gelernt. Wenn ich meine Sprünge abrufen kann, kann es weit nach vorne gehen. Wichtig ist, dass ich Konstanz in meine Sprünge bringe.“
Jetzt gilt es einmal Kraft zu tanken. Clemens freut sich auf ruhige Weihnachtstage mit Ehefrau Magdalena und Söhnchen Henrik: „Ich freue mich auf die Tage mit meiner Familie.“
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