Mitten im dicht verbauten Zentrum des weststeirischen Bad Schwanberg hätte der Brand einer Tischlerei verheerende Folgen haben können. Doch die Mitarbeiter und auch ein unbeteiligter Dachdecker reagierten goldrichtig.
Der Brand in der Schwanberger Tischlerei fand seinen Ausgang Freitagvormittag neben einem Werkstattofen. Die Mitarbeiter bemerkten den Feuerschein rasch und begannen, mit Handfeuerlöscher den Brand zu bekämpfen. „Praktisch zeitgleich hat ein unbeteiligter Dachdecker, der von einer Baustelle fernab auf den vom Brand betroffenen Betrieb blicken konnte, geistesgegenwärtig einen Notruf abgesetzt“, heißt es im Bericht der Feuerwehr.
Die Kameraden rückten unter schwerem Atemschutz in die verrauchte Werkstätte vor und löschten den Brand vollends ab. Da auch noch ein Glutnest in der Deckenkonstruktion der Halle festgestellt wurde, sei eine Öffnung des Dachs unvermeidbar gewesen.
Spätere Alarmierung hätte verheerend sein können
„Schlussendlich kann der Betreiber der Tischlerei von Glück im Unglück sprechen. Aufgrund der natürlich vorhandenen Brandlasten im holzverarbeitenden Betrieb wäre es nicht auszudenken gewesen, wenn die Brandbekämpfung oder Alarmierung der Feuerwehren im dicht bebauten Bad Schwanberger Ortsgebiet zeitverzögert erfolgt wäre. Ein optimales Handeln aller Beteiligten hat somit größeren Schaden abgewendet“, lobt die Feuerwehr.
Die genaue Brandursache sowie die Schadenshöhe werden von der Polizei ermittelt. Im Einsatz waren 54 Einsatzkräfte von fünf Feuerwehren (Bad Schwanberg, Gressenberg, Grünberg-Aichegg, Hollenegg, Steyeregg), dazu das Atemschutzfahrzeug der Betriebsfeuerwehr Magna-Lannach und das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Wildbach.
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