Bei einer Kundgebung gegen die Flüchtlingspolitik der EU in Innsbruck hatte die Polizei am Samstagnachmittag wenig zu beanstanden. Zwei Frauen wurden allerdings angezeigt: Wegen Sachbeschädigung und Urkundenunterdrückung sowie „Anstandsverletzung“.
Rund 230 Teilnehmer fanden sich laut Polizei am Nachmittag am Vorplatz des Landestheaters in Innsbruck ein, um auf der Kundgebung „EU tötet“ gegen die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union zu protestieren. Gegen 16 Uhr setzte sich der Demozug in Bewegung, er führte unter anderem über den Rennweg, die Museumsstraße, die Maria-Theresien-Straße, den Adolf-Pichler-Platz und endete wieder am Landestheater.
Die Polizei begleitete die Kundgebung und spricht davon, dass diese ruhig verlief.
Verordnungen abgerissen, Polizisten beschimpft
Nur zwei Ausnahmen gibt es: Eine Frau steht unter Verdacht, bereits vor der Versammlung mehrere Verordnungen heruntergerissen zu haben, die die Polizei beim Landestheater angebracht hatte. Die 49-jährige Italienerin wird wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung und Urkundenunterdrückung angezeigt.
Eine zweite Frau muss sich auf eine Anzeige wegen Anstandsverletzung gefasst machen: Sie hatte einen Polizisten beschimpft.
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