Kommunisten werfen nun der ÖVP vor, Bauarbeiter zu verunglimpfen - und liefern eine Erklärung, wieso die Bim-Baustelle an manchen Tagen leer zu sein scheint.
Die Bim-Baustelle in der Grazer Innenstadt beschäftigt seit Monaten nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Politik. Denn der Opposition, allen voran der ÖVP, ist ein Dorn im Auge, wie es mit den Gleisen in der Neutorgasse vorangeht. Erst Mitte September kamen lokale Unternehmer zusammen, um auf Umsatzeinbußen und Frequenzverluste aufmerksam zu machen.
Erst am vergangenen Dienstag machte ÖVP-Gemeinderat Markus Huber darauf aufmerksam, dass „an einem Montagvormittag kein einziger Arbeiter auf der Baustelle zu sehen ist“. Das sei „eine Verhöhnung“, so die Kritik der Schwarzen.
Eine Aussage, die den Kommunisten sauer aufstößt. „Die Baustelle liegt perfekt in dem Zeitplan“, sagt KPÖ-Gemeinderat Metin Deveci. „Oft müssen Materialien trocknen und aushärten, bevor weitergearbeitet werden kann.“ Der Mandatar schießt weiter scharf: Er empfiehlt Huber sowie den Stadträten Kurt Hohensinner und Günter Riegler „ein paar Tage Praktikum am Bau, um zu verstehen wie es ist, wenn man einmal wirklich schwer arbeiten muss.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.