"Wir träumen bereits seit Jahren von mehr Platz", sagt Theresia Lintschnig beim "Krone"-Lokalaugenschein. Die Wolfsbergerin opfert sich seit der Eröffnung des Tierschutzhauses im Jahre 1993 mit Ehemann und Obmann Hanns für die Tierseelen auf. Drei Tierpfleger stehen ihr zur Seite. Allein während des Vorjahres fanden 155 Hunde und 239 Katzen dort Unterschlupf. Doch die 90 Quadratmeter Fläche im Erdgeschoß des Gebäudes, die obere Etage ist nämlich bewohnt, reichen längst nicht mehr.
Es gibt keine Ausweichräume für kranke Tiere, keine Quarantäne-Station. Ebenso fehlt ein Raum für Tiere mit kurzen Haaren, die im Winter frieren, wie auch ein Personal- und ein Wäscheraum. "Auch unser Untersuchungszimmer muss vielseitig genutzt werden." Daher musste man auch in den Keller ausweichen, wo auf 70 Quadratmetern die Freilaufkatzen einquartiert wurden.
"Die Wand müsste trockengelegt werden, auf einer Seite ist alles feucht." Doch all das mit einem Budget von 95.000 Euro zu bewältigen, reicht längst nicht. Allein die Futterkosten verschlingen 24.000 Euro jährlich. Hanns Lintsching: "Sponsoren spenden uns zum Glück noch einmal dieselbe Summe fürs Futter."
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