Eine 18-jährige Obersteirerin lieferte sich in der Nacht auf Donnerstag eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei, nachdem sie eine Anhaltung ignoriert hatte. Die junge Frau raste mit bis 100 km/h durch Leoben und ignorierte dabei rote Ampeln. Erst mitten auf der A9 konnte die Lenkerin dann gestoppt werden.
Am Mittwoch gegen 23 Uhr fiel Polizisten der Fremd- und Grenzpolizei in Leoben ein Auto, besetzt mit drei Personen, auf. Die Beamten folgten dem Pkw und versuchten die Lenkerin anzuhalten. Doch statt stehen zu bleiben drückte diese aufs Gas und fuhr auf der Semmering Schnellstraße Richtung Wien davon.
Rote Ampeln ignoriert
Die Polizei leitete eine Fahndung ein. Gegen Mitternacht wurden sie im Stadtgebiet von Leoben fündig und versuchten abermals, das Auto zu stoppen. Die Lenkerin gab wieder nicht auf und raste mit bis zu 100 km/h durch die Stadt und missachtete sämtliche rote Ampeln. Sie fuhr wieder auf die Schnellstraße bzw. in weiterer Folge auf die A9 auf und war dort laut Polizei mit bis zu 200 km/h unterwegs. Zudem verhinderte sie durch Spurwechsel mehrere Anhalteversuche.
Auch Zulassungsbesitzer ohne „Schein“
Nachdem mehrere Polizeistreifen zur Unterstützung anrückten, wurde die Frau schließlich mitten auf der A9 angehalten. Wie sich herausstellen sollte, hat die Leobnerin keinen Führerschein. Auch ihr Beifahrer, auf den das Auto zugelassen ist, hat keine Lenkberechtigung. Anzeichen auf Alkohol- oder Drogeneinfluss konnten laut Polizei nicht festgestellt werden.
Die 18-Jährige wird nun wegen wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie mehreren Verkehrsübertretungen angezeigt
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