Beachturnier in Gstaad

Nach Quali-Siegen kam frühmorgens erster Dämpfer

Salzburg
06.07.2023 14:00

Der Saalfeldener Julian Hörl und Partner Alex Horst nahmen am Mittwoch die Quali-Hürde beim Elite-Turnier in Gstaad (Sz) mit Bravour. Doch schon am Donnerstag um acht Uhr früh wartete das erste Gruppenspiel. Das haben die rot-weiß-roten Beachvolleyballer gegen Bryl/Losiak (Pol) 0:2 verloren.

Schon in der Qualifikation braucht es eine außerordentliche Leistung, wir treffen dort auf Teams, die heuer schon Challenge-Events gewonnen haben“, betonte Julian Hörl, bevor es am Mittwoch beim Elite-Turnier in Gstaad (Sz) mit Alex Horst ums Ticket für den Hauptbewerb ging.

Und die Leistung war top: Erst wurden die Capogrosso-Brüder (Arg) nach Aufholjagd im zweiten Satz 2:0 (18, 20) geschlagen, dann das Brasilo-Gespann Evandro/Arthur 2:1 (19, -21, 9) besiegt. Die Regenerationsphase vorm ersten Gruppenspiel fiel aber sehr kurz aus: Nach einer kurzen Nacht warteten schon um acht Uhr in der Früh die Polen Bryl/Losiak, die sich schnell mit 2:0 (13, 11) durchsetzten. Horst hatte schon Mittwochabend nach dem Einzug in den Hauptbewerb kein gutes Gefühl: „Ich bin lange genug dabei, um mir meine Gedanken zu machen und sie auszusprechen. Eine Startzeit um acht Uhr, weil man auf nur zwei Courts spielt, obwohl in Gstaad sechs Courts zur Verfügung stehen, ist für mich nicht verständlich und extrem unprofessionell."

Dennoch will das Duo, das seine zwei weiteren Gruppenspiele am Freitag gegen Pedro Solberg/Guoit (Bra) und Krou/Gauthier (Fra) hat, nach dem Viertelfinaleinzug im Vorjahr erneut wertvolle Weltranglisten-Punkte in der Schweiz einfahren. „Neben dem Event in Wien ist Gstaad einer meiner Saisonhöhepunkte“, taugt Horst die Kombination aus Beach und Bergen. Zu der mit dem Auto angereist, aus Kostengründen auf Selbstversorger umgestellt und ein Apartment gemietet worden ist.

„Die Kosten im Nobelort sind nochmals gestiegen. Ein Curry im China-Restaurant kostet schlanke 37 Euro“, berichtete Horst. Und zeigte sich erfinderisch: „Da wurde ich zum Chefkoch, habe ein Geschnetzeltes mit Reis für Julian und den Masseur gezaubert.“ Abwarten, was Freitag auf dem Speiseplan steht.

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